Goldlegierungen

Goldlegierungen sind die Zusammensetzungen von Gold mit anderen Metallen wie Kupfer, Silber, Palladium, Platin, Zink und Eisen, was aus der Bezeichnung der Legierung nicht hervorgeht. Lediglich an der Farbe sind bestimmte Anteile zu erahnen, so sind viele Goldmünzen mit einem Kupferanteil versehen, der sie etwas rötlicher macht.


 Der Goldanteil wird allerdings angegeben, weil er maßgeblich über den Wert einer Münze oder eines Schmuckstückes entscheidet.

 

Warum wird Gold legiert?

Die Herstellung von Legierungen dient nicht nur dazu, das Gold in einem etwas "preiswerteren Mantel" unterzubringen, sondern hat vielfach praktische Gründe. So dient eine Legierung aus Gold und Kupfer der Härtung von Münzen, hier wird vielfach 916er Gold verwendet, zum Beispiel im südafrikanischen Krügerrand. 

Weißgold enthält Silberanteile und dadurch den bestechenden Glanz, denn Silber ist das glänzendste aller Metalle, es weist den höchsten Reflexionsgrad auf. Die wichtigsten Legierungen sind 333er Gold, 585er Gold, 750er, 900er, 916er und 986er Gold, während man beim 999er Gold eigentlich nicht mehr von einer Legierung sprechen kann - es handelt sich um nahezu reines Gold, aus dem zum Beispiel Barren und auch viele Anlagemünzen gefertigt werden. 

Es gibt noch einige Legierungen zwischen diesen häufigen Vertretern. 

Die Zahl gibt den Goldanteil in 1/100-tel Teilen an, 750er Gold enthält also 75 Prozent Gold.